WISSENSWERTES RUND UM DIE PRIVAT PILOTEN LIZENZ - PPL(H)

Jawohl! Wir bieten Schnupperkurse nicht nur an, sondern empfehlen dringend im Verlauf des Entscheidungsprozess einen Schnupperflug mit uns zu absolvieren. Auf diese Weise erhältst Du nicht nur ein erstes reales Gefühl wie sich das Steuern eines Hubschraubers anfühlt, sondern triffst auch persönlich Deinen künftigen Fluglehrer, kannst Dir unsere Infrastruktur ansehen und alle Fragen stellen die bis dahin noch unbeantwortet sind. Dieses erste persönlich Treffen ist sehr wichtig, da Du künftig doch einige Zeit im eingegrenzten Raum des Cockpits mit Deinem Fluglehrer verbringen wirst.

Nein, überhaupt nicht. Der Hauptfluglehrer Philippe ist Schweizer und spricht Deutsch sowie Französisch als Muttersprachen. Aber natürlich bieten wir auch Kurse in Englisch und Spanisch an.

Nein, aber wie bei jeder neuen Aktivität die einer bestimmten Konzentration und Koordination bedarf, wäre es gelogen zu behaupten, dass jeder Flugschüler mit dem gleichem Tempo Fortschritte macht. Einige Schüler haben im Vorfeld vielleicht bereits eine andere Aktivität erlernt und ausgeübt die es Ihnen erlaubt gewisse Schritte schneller zu lernen als andere Schüler. Aber insgesamt ist das Hubschrauber Training und Erlernen der Fliegerei eine sehr vielseitige Aktivität.

Um den Helikopter alleine Fliegen zu können wirst Du eine Serie ganz unterschiedlicher Fähigkeiten entwickeln, die dann zusammengefasst  das eigentliche Wissen eines Piloten ausmachen. Manchmal verfügen einige Studenten über ein gesteigertes Talent hinsichtlich bestimmter Teile des Trainings, sind dann aber langsamer in anderen Teilen.

Alles in allem kann man sagen, dass jedermann der es sich wünscht und konsequent darauf hin Arbeitet das Fliegen lernen kann; Unabhängig von Alter oder Vorkenntnissen. Das Training ist für jeden angehenden Piloten ein großes Abenteuer. Während des Lernprozesses wird jeder Flugschüler nicht nur als als Pilot dazulernen, sondern auch in seiner Persönlichkeit wachsen und als Resultat einen neuen Grad an Selbstvertrauen erreichen.

Von Gesetzes wegen sind von der  EASA (European Aviation Safety Association) ein minimum von 45 Flugstunden vorgeschrieben. Da allerdings für jede seriöse Flugschule der Anspruch “Safety First” die höchste Priorität genießt, werden die meisten Flugschüler etwas länger benötigen um die  erwarteten Standards zu erfüllen. Es ist daher auch schwierig einen Durschnitt zu nennen, da jeder Schüler unterschiedlich schnell lernt, aber als Erfahrungswert kann man 50-60 Flugstunden als realistisch bezeichnen.

der ansonsten 9 schriftlichen Theorieprüfungen abgelegt werden. Ansonsten ist die Struktur des Kurses und was wir als Schule anbieten exakt das gleiche wie für Totale Fluganfänger.

Da allerdings jeder Kurs den Fähigkeiten und Bedürfnissen des Flugschüler angepasst wird, wird der Kurs für Dich in gewissen teilen deutlich schneller voran schreiten, da Du mit diversen Themen bereits wohl vertraut bist.

Zum Beispiel müssen wir Dir nicht erklären wie eine Platzrunde korrekt geflogen wird, wie man den Funk bedient oder wie Du Dich auf einen Navigationsflug vorbereiten musst. Aber auch Du wirst wie jeder andere Flugschüler das Hovern “Schweben” und das allgemeine Handling der Maschine bis hin zu den Hubschrauber spezifischen Notfall-Landungen erlernen müssen.

Das Training kann im jungen Alter von 15 Jahren gestartet werden, aber das gesetzliche  Mindestalter für den Erwerrb des Flugscheines ist 17 Jahre. Die Solo Flüge und der Abschluss Flugtest können nicht vor dem 17 Geburtstag geflogen werden.

Du kannst den Flugkurs ohne Fliegerärztliche Fähigkeitszeugnis beginnen, aber spätestens beim Solo Flug musst Du ein solches Vorweisen können. Für den PPL(H) brauchst Du ein Fliegerärztliche Fähigkeitszeugnis der Klasse 2 das von einem anerkannten Flugarzt ausgestellt werden muss. Du kannst das in Deinem Heimatland erledigen oder direkt hier in Palma de Mallorca.

Für die PPL(H) Lizenz ist das Medical Class 2 ausreichend, während man für die CPL(H) Lizenz das strengere Medical Class 1 braucht. Einer der Hauptunterschiede besteht in der “Farbenblinddheit”, auch “Rot-Grün”-Störung genannt. Mit einer Rot-Grün Störung kann man das Medical Class 1 nicht bestehen! Wir empfehlen daher dringend, dass Du gleich zu Beginn einen Medical Class 1 Test machst, falls Du beabsichtigst längerfristig eine CPL(H) zu erwerben um einer späteren Enttäuschungen vorzubeugen.

Nein, die Mehrheit der Piloten in der zivilen Fliegerei  über 45 Jahre sind Brillenträger. Innerhalb bestimmter Grenzen sind Brillen kein ProbIem. Es gibt allerdings spezielle Regelungen hinsichtlich Farbenblindheit in der kommerziellen Fliegerei, vergleiche dazu die Frage weiter oben: “Was ist der Unterschied zwischen dem Fähigkeitszeugnis Klasse 1 und Klasse 2?”.

Ja, für den Erwerb der Privatpilotenlizenz PPL(H) musst Du am Ende des Kurses einen Prüfungsflug mit einem anerkannten Flugexperten absolvieren.

Der Prüfungsflug wird gleich direkt hier in Mallorca mit einem anerkannten Flugexperten durchgeführt.

Du darfst alleine Fliegen sowie Freunde und Familie mitnehmen und mit Ihnen die Kosten teilen. Aber Du bist nicht berechtigt mit zahlenden Fluggästen zu fliegen. Das heisst sobald Du selber nichts mehr bezahlst oder gar verdienst gilt der Flug als Kommerziell und Du brauchst eine CPL(H) Lizenz, Commercial Pilot’s Licence. Das gleiche gilt, wenn Du als Pilot für eine Firma fliegst.

Absolut. Wir betrachten ein ausführliches Briefing vor jedem einzelnen Flug wie auch ein De-Briefing nach jedem Flug als ein ABSOLUTES MUSS. Wir verstehen unserer detaillierten Briefings gar als ein Qualitätsmerkmal die im Preis inbegriffen sind und nicht keine Extrakosten verursachen. Für uns sind seriöse Briefings eine unabdingbare Grundlage für einen fruchtbaren und effizienten Lernprozess.

In Mallorca ist das Wetter derart konstant gut, dass man die absolut nicht-fliegbaren Tage sprichwörtlich an einer Hand abzählen kann. Das gilt insbesondere auch für die Herbst- und Wintermonate bzw. von Oktober bis Mai wo es anderswo in Europa mehrheitlich grau ist.

Da wir ohnehin jeden Tag fliegen können, bieten wir ein absolut flexibles Programm an, von A) intensiv 7 Tage die Woche bis B) einige Tage jede andere Woche. Der Kurs wird dem jeweiligen Studenten, seinen Bedürfnissen, seiner zeitlichen Verfügbarkeit und dem individuellen Lernfortschritt angepasst. Auf diesem Weg kann der Kurs in rekordverdächtigen 4 Wochen durchgepaukt oder etwas relaxter über 4-8 Mallorca Aufenthalte verteilt absolviert werden.

Insgesamt müssen 9 Prüfungen innerhalb 18 Monate seit dem Ablegen der ersten Prüfung  absolviert werden. Wir stellen alle notwendigen Bücher zur Verfügung (im Preis inbegriffen) und helfen aktiv bei der Prüfungsvorbereitung mit.  

Die Prüfungen umfassen folgende Fachgebiete: 1. Human Performance, 2. Aviation Law, 3. Navigation, 4. Meteorology, 5. Principles of Flight, 6. Flight Planning & Performance, 7. Aircraft General Knowledge, 8. Operational Procedures and 9. Communications resp.Radio Telephony (R/T).

Human Performance – Einführung in die physiologischen Aspekte der Fliegerei, der Einfluss von Höhe,  die Gefahren von Alkohol oder Medikamenten, Fliegen mit Erkältung usw.

Aviation Law – Quasi die Strassenverkehrsregeln für die Lüfte.

Meteorology – Umfassendes Verständnis über das Wetter, dessen Entwicklung und Gefahren resp. Einwirkungen auf das Fliegen.

** Navigation – Verständnis der involvierten Techniken.

** Principles of Flight – Ein besseres Verständnis über die Aerodynamischen Effekte beim Hubschrauber.

** Flight Planning & Performance – Vorbereiten des Überlandfluges.

** Aircraft General – Allgemeine Aviatik Prinzipien und Allgemeinwissen rund um den Hubschrauber.

** Operational Procedures – Planung wie den Hubschrauber tatsächlich einsetzen.

Communications – Erlernen der Regeln des korrekten des Sprechfunks.

Radio Telephony (R/T) – Kommunikation im Himmel!!

** ANMERKUNG: Falls Du bereits eine PPL(A) Flächenflieger Lizenze besitzt, musst Du nur die mit ** markierten Fächer ablegen.

Grundsätzlich beginnt jede Piloten Karriere mit der Privat Piloten Lizenz PPL(H). Anschließend kann man sich weiterentwickeln und die kommerzielle Lizenz CPL(H) in Angriff nehmen.

Wenn Du die CPL(H) Schiene in Angriff nimmst, sammelst Du nach dem Abschluss der PPL(/H) Lizenz zuerst einmal mehr  Erfahrung als “Pilot in Command” (PIC) während dem sogenannten HOURS BUILDING. Anschließend musst Du man eine ganze Reihe zusätzlicher Theorieprüfungen und den CPL(H) Kurs bestehen.

Im allgemeinen Empfehlen wir nicht die eine oder die andere Maschine, sondern raten in den ersten Flugstunden des Kurses beide Maschinen zu fliegen bevor eine definitive Entscheidung gefällt wird.

Beide Maschinen sind identisch was das Design betrifft (die Anordnungen innerhalb des Cockpits etc.), sind aber hinsichtlich dem verfügbaren Power und dem Handling sehr unterschiedlich. Man kann verallgemeinert sagen, dass sich der R22 ein wenig wie ein Go-Kart und der R44 eher wie eine Limousine fliegt.

Nach nur einigen Stunden wirst Du aber auf jedenfalls wissen welche Maschine Dir besser gefällt. Für die PPL(H) Lizenz braucht man minimum 45 Flugstunden und 40 davon müssen auf dem Hubschrauber Typ geflogen werden mit dem man zur Flugprüfung antritt.

Jeder Hubschrauber gilt als sog. “TYPE” und braucht ein sog. “TYPE RATING”. Das Type Rating erlangt man während einem “Konversionskurs” der minimum 5 Flugstunden auf dem Typen beinhaltet. In diesem Kurs lernt man alle wichtigen Details des Hubschrauber Typs und muss am Ende des Kurses auch wieder einen praktischen Flugtest bestehen. Das Type Rating wird dann anschließend in die Lizenz geschrieben und muss jedes Jahr erneuert werden. Sowohl der R22 als auch der R44 gelten als je ein eigener Type.

Ja, sobald Du Deine eigene Lizenz hast bist Du ein sog. “Self-Fly-Hire” (SFH) Pilot. Es gibt weltweit viele Hubschrauber Schulen und Firmen wo man als SHF Pilot einen Hubschrauber mieten und fliegen kann. Einige von Ihnen mögen verlangen, dass Du zuerst einen kurzen Checkflug mit Ihnen fliegst bevor Sie Dir die Maschine überlassen.

Im allgemeinen Ja, aber natürlich nur innerhalb der gesetzlichen Grenzen und dem Power den die Maschine zur Verfügung stellt. Als SFH Pilot kannst Du auf jedem zivilen Flugplatz landen und auch in jedermanns Garten oder Feld, z.B. Hotel, Restaurant, Golf-Club etc, solange Du vom Privateigentümer eine Landegenehmigung hast. Die detaillierten Regelungen dazu lernst Du im Verlauf des Kurses.